Acerca de

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Erst wenn wir wissen, was wir tun, können wir tun, was wir wollen.
Moshé Feldenkrais
 
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WIE WIR MIT STRESS UMGEHEN

Uns geht vieles im Kopf herum, wir machen uns Sorgen und tun vieles gleichzeitig. Häufig sind wir dabei in unseren automatischen Denk- und Verhaltensmustern gefangen und dadurch mit unseren Gefühlen, Gedanken und Handlungsimpulsen sehr schnell, unbewusst und bewertend.

 

Unter Stress werden diese Reaktionen noch unkontrollierter und führen zu einengenden gesundheitsgefährdenden Gewohnheiten und wir neigen dazu, nur noch zu reagieren, statt bewusst zu entscheiden.

 

Und wenn wir meinen, uns durch noch mehr Aktivität entlasten zu können, so ist dies meist von kurzer Dauer und wir kommen immer schwerer zur Ruhe.

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WAS IST ACHTSAMKEIT?

Achtsamkeit ist das ruhige und gelassene Wahrnehmen von allem, was um uns herum und in uns auftaucht. Jon Kabat-Zinn beschreibt sie folgendermaßen:

„Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen. Diese Art der Aufmerksamkeit steigert das Gewahrsein und fördert die Klarheit sowie die Fähigkeit, die Realität des gegenwärtigen Augenblicks zu akzeptieren....

Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen.“

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Ein Achtsamkeitstraining ist also ein Geistestraining - wir schulen sozusagen unseren Geist. Ganz konkret entwickeln und vertiefen wir unsere Fertigkeiten von Konzentration, Klarheit und Gelassenheit. Shinzen Young, ein amerikanischer Meditationslehrer, beschreibt diese Fertigkeiten so:

Unter Konzentration verstehen wir die Fähigkeit, sich auf das konzentrieren zu können, was in diesem Moment von Bedeutung für uns ist. 

Unter Klarheit verstehen wir die Fähigkeit, bewusst verfolgen zu können, was wir von Moment zu Moment erleben. 

 

Unter Gelassenheit verstehen wir die Fähigkeit, den Wahrnehmungen zu erlauben zu kommen und gehen, ohne sie zu verdrängen oder an ihnen festzuhalten. 

 

Wir sind also nicht achtsam, um etwas Bestimmtes zu erreichen, ermöglichen aber durch Achtsamkeit eine Veränderung. Damit werden wir zum Experten für unser Leben, denn bei der Achtsamkeitspraxis geht es auch immer um die Eigenverantwortung sowohl für unser Verhalten als auch für unsere Gesundheit. Damit wird auch deutlich...

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  • Sie ist keine Entspannungsübung.

  • Sie ist keine Schnellreparatur.

  • Sie ist keine Religion.

  • Sie ist keine Psychotherapie.

  • Sie ist nicht dazu da, um uns zurückzuziehen, uns auszuschließen und nichts mehr wahrzunehmen vom restlichen Leben.

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  • Der gegenwärtige Augenblick ist der einzige Zeitpunkt, in dem wir wahrnehmen, lernen, wachsen und uns verändern können.

  • Wir sind uns meistens nicht bewusst, wie unsere gegenwärtige Stimmung unsere sogenannte objektive Erfahrung einfärbt. 

  • Wir sind uns nicht bewusst, wie stark Verlangen und Abneigung unsere Reaktion auf unsere Umwelt beeinflussen.

  • Wir neigen dazu, Anspannung und Stress im Körper zu tragen, ohne das zu bemerken.

  • Uns entgehen viele positive und erfreuliche Momente, wenn wir in Gedanken häufig in der Vergangenheit oder in der Zukunft sind.

  • Uns entgehen womöglich wichtige Informationen, die wir brauchen, um vielleicht eine gute Entscheidung zu fällen.

  • Wir neigen dazu, unangenehme Momente und Erfahrungen im Gedächtnis zu behalten, lange nachdem sie vorbei sind, auch wenn der gegenwärtige Moment wieder angenehm oder neutral sein könnte.

Achtsamkeit ist kein Allheilmittel.

 

Ein Achtsamkeitstraining ist durchaus herausfordernd und gerade dadurch sehr wirksam. Auch gibt es mit Sicherheit keine schnelle Lösung, jedoch wird sich im Laufe der Zeit durch die tägliche Praxis mehr Gelassenheit und Klarheit in Ihrem Leben einstellen.

 

Denn mit der Achtsamkeit verhält es sich genauso wie mit körperlicher Fitness: Sie müssen trainieren, wenn Sie besser werden wollen. Ebenso wie der Bizeps wächst der Muskel der Achtsamkeit nur durch regelmäßiges Üben.

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"Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist."

Dalai Lama (der 14.)